Andernach und Bleck -
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Eleganz und Stabilität

dank Blankstahl von Andernach & Bleck

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Sicherheit und Entspannung

dank Blankstahl von Andernach & Bleck

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Effizienz und Kraftübertragung

dank Blankstahl von Andernach & Bleck

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Wirtschaftlichkeit und Dynamik

dank Blankstahl von Andernach & Bleck

Glühen, Prüfen

gluehen-pruefenGlühen

Da bei der Kaltumformung die mechanischen Eigenschaften gravierend verändert werden, (Streckgrenze und Zugfestigkeit werden erhöht, während die Dehnung herabgesetzt wird)
ist es notwendig, für unterschiedliche Einsatzgebiete diese Eigenschaften zu modifizieren.
Hierfür wird bei Andernach & Bleck ein hochmoderner Stangen-Reversierofen für Stabmaterial verwendet, mit dem es möglich ist, verschiedene Wärmebehandlungen durchzuführen.
Um den im Glühprozess auftretenden Entkohlungserscheinungen oder Oberflächenverzunderungen entgegenzuwirken, besitzt der Stangen-Reversierofen eine kontinuierliche Überwachung der Inertgas-Atmosphäre, sowie eine EDV-gestützte Temperaturführung.
Zu den unterschiedlichen Wärmebehandlungen gehören unter anderem die Spannungsarmglühe, hierbei werden die im Kaltformgebungsprozess aufgebrachten Spannungen weitgehend reduziert, was z.B. den Verzug beim mechanischem Bearbeiteten minimiert.
Die Weichglühe fördert das Umformverhalten des Stahls, indem es die Formänderungswiderstände herabsetzt. Weiterhin dient diese Glühart bei Stählen mit Kohlenstoffgehalten größer 0,4 % C der Zerspanbarkeit, indem es die Standzeit der Werkzeuge erhöht. (Werkzeug schneidet in weicher Ferritmatrix)
Das Normalglühen hingegen bringt die mechanischen Eigenschaften auf ihren Ursprungszustand zurück, was die Kerbschlagzähigkeit erhöht und das Streckgrenzenverhältnis positiv beeinflusst. Die Kombination „Kaltformgebung und Normalglühen“ führt zu einer feinkörnigeren Gefügestruktur
Eine Besonderheit von Andernach & Bleck ist die so genannte GFS-Glühe. Hierbei handelt es sich um ein Glühverfahren, mit dem es möglich ist, definierte weich magnetische Eigenschaften zu erzeugen.

 

Prüfen

Neben den Sicht- und Maßprüfungen während des gesamten Fertigungsprozesses im Rahmen der Werkerselbstprüfung, werden aufwändige Kontrolluntersuchungen in der Qualitätstelle durchgeführt:

    • Metallografische Untersuchungen
    • Ermittlung und Dokumentation von mechanisch-technologischen Werten im Zugversuch bis zu 600 kN, Kerbschlagbiegeversuche mit 300 J Arbeitsvermögen, sowie Härteprüfung nach Brinell und Vickers
    • Zerstörungsfreie Prüfverfahren, wie Wirbelstromprüfung mittels Rotiersonden bzw. Differenzspulenverfahren, sowie Ultraschall-, Magnetpulver-, Farbeindring- und Rauheitsprüfung
    • Prüfung der magnetischen Kennwerte
    • Prüfung und Abgleich der chemischen Zusammensetzung mit den Angaben der Lieferwerks mittels Emissionspektrometer
    • wie Reinheitsgrad-, Gefüge- und Randentkohlungssprüfungen